Wenn ich nicht die Werke meines Vaters tue, so glaubt mir nicht.
»Steht nicht in eurem Gesetz geschrieben (Ps 82,6): ›Ich habe gesagt: Ihr seid Götter‹?
35 Wenn die Schrift schon jene (Männer), an die das Wort Gottes erging, Götter genannt hat –
und die Schrift kann doch ihre Gültigkeit nicht verlieren –:
36 wie könnt ihr da dem, welchem der Vater die Weihe erteilt und den er in die Welt gesandt hat,
Gotteslästerung vorwerfen, weil ich gesagt habe: ›Ich bin Gottes Sohn‹?
37 Wenn ich nicht die Werke meines Vaters tue, so glaubt mir nicht;
38 wenn ich sie aber tue, so glaubt, wenn auch nicht mir selbst, so doch meinen Werken,
damit ihr immer gewisser zu der Erkenntnis gelangt,
daß der Vater in mir ist und ich im Vater bin.«
Evangelium nach Johannes 10,34-38

Jesus heilt einen blind Geborenen in Jerusalem. |
Fresko in der Goldenen Kapelle | Erzkathedral-Basilika St. Peter und Paul in Poznan | Polen
30 Der Mann gab ihnen zur Antwort:
»Darin liegt eben das Verwunderliche, daß ihr nicht wißt, woher er stammt,
und mir hat er doch die Augen aufgetan.
31 Wir wissen, daß Gott Sünder nicht erhört,
sondern nur wenn jemand gottesfürchtig ist und seinen Willen tut, den erhört er.
32 Von der Weltzeit an hat man noch nicht vernommen, daß jemand einem Blindgeborenen die Augen aufgetan hat.
33 Wenn dieser Mann nicht von Gott her wäre, so vermöchte er nichts zu tun.«
Joh 9,30-33
Den ganzen Bericht des Heiligen Evangelisten Johannes zu diesem Werk Jesu können sie hier nachlesen:
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